Interview mit Peter Petgen:

Warum sind Sie Winzer geworden Herr Petgen?

Aus Leidenschaft und Tradition.

Was sind Ihre wichtigsten Vorbilder?

Meine Vorfahren, mein Großvater und mein Vater, die den Grundstein für unser heute sehr erfolgreiches Weingut gelegt haben, welches seit 1720 besteht.

Was war Ihr schönstes Weinerlebnis?

In einem Urlaubshotel im Ausland eine Flasche unseres Weines zu sehen und auf Nachfrage zu erfahren "wir führen nur die besten Weine".

Haben Sie ein Lieblingsgericht?

Ein zartes, perfekt gegrilltes Steak mit einer Grauen Burgunder Auslese trocken.

Welche Arbeit bleibt bei Ihnen im Betrieb am ehesten liegen?

Büroarbeiten, die sich leider viel zu häufig mit Statistiken befassen.

 Wenn Sie wählen müssten: Was wäre Ihr letzter Wein?

Einen besonders schweren Chardonnay aus dem Barriquefass, wie unsere "PP 1720".

Hintergrundinformationen zum Weingut Karl Petgen:

Das Weingut Karl Petgen liegt in Nennig an der Obermosel, in unmittelbarer Nähe zur deutsch-französischen Grenze. Es ist mit seiner urkundlichen Dokumentation, die bis in das Jahr 1720 zurückreicht, nachweislich das älteste Weingut des Saarlandes. Die Lagen des Weinguts befinden sich allesamt vor Ort und bieten beste Böden für hervorragende Weine. Schon früh befasste man sich im Weingut Karl Petgen mit Aspekten, die man heute in dem Oberbegriff „Biodiversität“ zusammenfassen würde: So pflanzte beispielsweise der Großvater Peter Petgen bereits 1924 erstmalig in Deutschland die Auxerrois–Rebe an. Diese auch in Frankreich eher weniger verbreitete Rebsorte erinnert an Weissburgunder und findet heute bei Kennern viel Anklang, da sie ein intensives Bouquet entwickelt, dabei jedoch viel Frucht und weniger Säure hat, als manch populäre Rebsorte.