Interview mit Max von Kunow:

Herr von Kunow, warum Sind Sie Winzer geworden?

Ich liebe den Geschmack von Weinen.

Was sind Ihre wichtigsten Vorbilder und warum?

Mein Vater, weil er die Dinge anpackt.

Was war Ihr schönstes Weinerlebnis?

Jedes nächste Glas Wein, das mich emotional bewegt.

Was ist Ihr Lieblingsgericht und was wird dazu getrunken?

Sauerbraten mit Rotkohl und Kartoffelklößen. Dazu einen guten Moselwein mit Restsüße.

Was macht Ihnen denn nicht so viel Spaß?

Fragebögen beantworten.

Wenn Sie wählen müssten: Was wäre Ihr letzter Wein?

Einen Wein unseres Weingutes vom Jahrgang '71. Das hat emotionale Gründe.

Hintergrundinformationen zum Weingut von Hövel:

Das Weingut von Hövel ist eines jener Weingüter mit einer ganz besonderen Geschichte: Der Sohn des Trierer Kaufmanns und stellvertretenden Bürgermeisters Emmerich Grach erbt das Weingut Maximinerhofgut in Oberemmel  im Jahr 1826. Dieser vererbt das Weingut später an seinen Schwiegerenkel, den Forstmeister Balduin von Hoevel, den Namensgeber des Weinguts. Er war königlicher Forstmeister im „Jagdhaus Hubertusstock“, der offiziellen Jagdresidenz des deutschen Staatsoberhauptes in der Zeit des Deutschen Kaiserreiches und der Weimarer Republik. Das Weingut wurden in den 1950er Jahren von Irmgard und Friedrich von Kunow erworben, welche zu den Nachfahren von Emmerich Grach zählen. Ihr Sohn, Maximilian von Kunow, übernahm schließlich im Jahr 2010 die Betriebsleitung des Weinguts und führt seither in siebter Generation das Traditionsweingut an der Saar.

Das Hauptaugenmerk von Herrn von Kunow und seinem Weingut liegt heute auf der Erzeugung von Rieslingen. Dabei verfügt das Weingut über die Alleinlage Oberemmeler Hütte und mit dem Kanzemer Hörecker über eine (weitere) kleine Monopollage im Kanzemer Altenberg.