Interview mit Jochen Schmitt:

Herr Schmitt, warum Sind Sie Winzer geworden?

Mich bewegte schon immer die Faszination an diesem abwechslungsreichen und naturnahen Beruf, es gibt kaum eine andere Möglichkeit ein eigenes Produkt so eng zu begleiten wie Wein. Natürlich auch der Reiz, sein Handeln und dessen Ergebnis zum Großteil in den eigenen Händen zu haben.

Was sind denn Ihre wichtigsten Vorbilder?

Kein Konkretes, mein Ideal setzt sich aus vielen Einzelpersonen aus meiner Familie, lieben Freunden und geschätzten Kollegen zusammen.

Was war Ihr schönstes Weinerlebnis?

Ich liebe alle „Blindverkostungen“, es gibt keine Möglichkeit Weine direkter und leidenschaftlicher zu Probieren.

Was ist Ihr Lieblingsgericht und welcher Wein passt dazu?

Chateaubriand, dazu ein reifer Cabernet oder Vanillekipferl, dazu ein reifer süßer Riesling.

Was macht Ihnen denn nicht so viel Spaß?

Alte Ablagen aufräumen…

 Wenn Sie wählen müsste: Was wäre Ihr letzter Wein?

Dürkheimer Spielberg Riesling „Z“.

Hintergrundinformationen zum Weingut Egon Schmitt:

Obwohl erst im Jahre 1976 gegründet, blickt das 15 Hektar große Weingut aus Bad Dürkheim in der Pfalz auf eine erfolgreiche Geschichte mit zahlreichen Staatsehrenpreisen und Rotweinpreisen zurück. Nach seiner abgeschlossenen Winzerausbildung und dem Oenologiestudium mit Auslandserfahrungen in Spanien, Italien, Kalifornien und Frankreich, brachte sich Jochen Schmitt 1996 in den Familienbetrieb ein. Inzwischen ist es unter seiner Leitung zu einem der großen Weingüter aufgestiegen und hat völlig zu Recht drei Trauben im Gault Millau erlangt.