Alexander Bauer: „Wir unterstützen den Förderein Ein Hospiz für Landau und die südliche Weinstraße, da auch der Tod zum Leben gehört und ein Sterben in Würde möglichst vielen Menschen möglich sein sollte. Wir sind fest in der Region verankert und es war uns wichtig, ein regionales Nachhaltigkeitsprojekt zu unterstützen.“

Förderverein Ein Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße

Der Förderverein hat es sich zum Ziel gemacht, den Bau und Betrieb eines Hospizes in Bethesda Landau für schwerkranke und sterbende Menschen aus der Region zu ermöglichen. Da die Investitionskosten nur zum Teil über die Kranken- und Pflegekassen refinanzierbar sind und auch beim späteren Betrieb nur 90% der Kosten erstattet werden, ist es nur mit Hilfe der Unterstützung durch Bürgerinnen und Bürger sowie sonstige Spender möglich, das Hospiz entstehen zu lassen und dauerhaft zu betreiben.

Mit dem Hospiz soll ein Ort entstehen, an dem Sterben in Würde möglich ist: geborgen, in vertrautem Umfeld, umgeben von nahestehenden Personen und gut versorgt.

Wie ist aktuell das Angebot vor Ort und wer trägt das Projekt mit?

Menschen aus Landau und dem Landkreis Südliche Weinstraße, die am Ende ihres Lebens Hilfe benötigen, bekommen diese derzeit durch den Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst, angesiedelt beim Vinzentius-Krankenhaus. Da die Versorgung nicht immer zu Hause möglich ist, aber ein Aufenthalt im Krankenhaus häufig nicht erforderlich oder gewünscht ist, enstand der Plan, für Menschen aus Landau und der Region ein stationäres Hospiz zu errichten. Die Diakonissen Speyer-Mannheim als Träger von Bethesda haben auf die Anfrage aus der Region positiv reagiert.

Das Weingut Emil Bauer & Söhne aus Landau-Nußdorf unterstützt das Projekt, indem es für jede auf natuerlich-wein.de verkaufte Flasche Wein 50 Cent an den Förderverein spendet.

Erster Vorsitzender des Fördervereins "Ein Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße e.V." ist Thomas Hirsch, Oberbürgermeister der Stadt Landau (siehe Foto). Herr Hirsch betont die Wichtigkeit des Hospizes in Zeiten des demografischen Wandels: große und starke familiäre Strukturen, die einschneidende Lebensereignisse und -aufgaben, wie Geburten oder den Tod, früher gemeinschaftlich bewältigten, sind heute häufig nicht mehr vorhanden oder dazu in der Lage. Mit dem Hospiz soll ein Ort geschaffen werden, der dies ausgleicht und es ermöglicht, dass Menschen, wenn ihr Leben zu Ende geht, Hilfe, Beistand, Betreuung und Begleitung bekommen.

Fotos und Logo © Stadt Landau, Bethesda Landau, Thomas Hirsch und Förderverein Ein Hospiz für LD-SÜW